A weng wos zum Essen


bratheringe
Allabadriesubbm
(Aus dem Spanischen: olla potrida heißt fauler Topf. Die Olla potrida, ein spanisches Nationalgericht, gibt es in vielen Zubereitungsarten. Huhn, Hammel-, Ochsen oder Schweinefleisch ist stets die Basis. Dazu kommt geschnittenes Gemüse wie Kohl, Spargel, Lauch, Sellerie, Erbsen und Möhren. Es heißt, dass das Gericht in Fürth mit Kleeblättern garniert serviert wurde.)

Wichtiger Hinweis: Bislang ist mir noch kein gültiges Rezept dieser alten Suppe in die Hände gekommen. Wenn jemand eines hat, hinterlege ich es hier gerne!



Andivisalod (Endiviensalat)

Apfldiedschn (Pfannengebläch mit Apfelschnitten)

Baggers (Grundnahrungsmittel während der Kärwa, Kartoffelpuffer)

Bärndregg (Lakritze)

Bauchschdecherli (kleine gedrehte Kartoffelnudeln)

Baunzn (größere Kartoffelnudel mit Äpfeln)

Biflamod
(Aus dem Französischen: boeuf à la mode. Gedämpftes oder geschmortes Rindfleisch.)

Bloudwordschd (Blutwurst)

Bodaggnschlumbl (Kartoffelsuppe)

Brestli (Erdbeere, singular: Brestla)

Broudbuwala
(Kuchen. Aus in Milch oder Wasser eingeweichtem alten Schwarz- oder Weißbrot. Das Ganze wird mit Eiern und Zucker in der Bratpfanne gebacken. Variation mit Kirschen heißt dann „Kerschnmennla“.

Brunzdee (Harntreibender Tee aus Hagebuttenkörnern)

Budderzeich (Mit Formen ausgestochenes Weihnachtsgebäck)

Dorschn (Steckrübe, Kohlrübe)

Eibrenni (Mehlschwitze)

Feierschbozn
(Hefeteiggebäck, das mit dem Löffel in heißes Fett eingelegt und ausgebacken wird.)

Gelberli (Gelber Pfifferling, Eierschwamm, Eierpilz)

Gnäischeibm  

Gnezzla / Gnerzla (Anschnitt oder Endstück eines Brotlaibs)

Gniedli (Grundnahungsmittel: Kloß, Knödel. Singular: Gnidla.)

Granknschdiggla
(Zwerchstück vom Rind als besonders gutes Suppenfleisch, bekömmlich vor allem für Kranke)

Graudwiggäli
(Kohlrouladen, beliebtes Gericht mit abgekochten Weißkohlblättern, die mit einer, vorher in der Pfanne gebackenen, Mischung aus Hackfleisch, Ei, Pfeffer und Salz gefüllt sind.)

Gschdeggelde Milch  

Gsundheidskongn
(auch „Schart“, Napfkuchen, der in einer runden Form mit Ausbuchtungen, Scharten gebacken wird.)

Gwedeldä
(Durch Wedeln auf einem Holzkohlegrill auf dem Rost gebratener Hering)

Häffäkäichli (Hefeküchlein)

Hiffmmark (Marmelade aus Hagebutten)

Hollerstraibäla
(Holunderblütenstand, der in Teig gewälzt wird und in Butter oder Schmalz ausgebacken wird.)

Ingraisch
(Der Fürther versteht darunter die Samenbehälter des männlichen Karpfens, des „Milchners“, und die Eierstöcke des weiblichen Karpfens, des „Rogners“. Beim Karpfenessen bekommen Kleinkinder oft das herausgebackene „Ingraisch“, da dieses keine Gräten hat.)

Kälwerzäih (Grobe Gerste)

Kollaroum (Kohlrabi)

Läbägniedli (Leberknödel)

Maisla
(Rinderfleisch, das von Muskelschichten, die beim Kochen sehr weich werden, durchzogen ist; Wadenfleisch vom Ochsen)

Malzbräih  

Omäleddnsubbm  

Oxnaung (Spiegeleier)

Pfaffnschdiggla
(Das beste Bruststück vom Geflügel, wurde oftmals dem Pfaffen auf den Teller gelegt, der zufällig zum Essen hereinschneite)

Riebälassubbm
(Von „ribbeln“, reiben. Suppe mit Teigeinlagen, mit einem aus Mehl und Eiern zwischen den Fingern oder Handflächen schnell geriebenen Teig.)

Rimbfeläskees
(Lebkuchen, den man zur Bratenbrühe verwendet, Soßen-Lebkuchen)

Schdopfä (Kartoffelbrei)

Schdorzernärli (Schwarzwurzeln)

Schobberli

Schwemmgläiß
(Klöße aus Grieß, Eiern und Fett, die in einer Fleischbrühe mit Petersilie schwimmen.)

Ufägniedli  

Wasserschnalzn
(Dünne, fett- und geschmacklose Suppe, in der sich sehr wenig Einlagen befinden.)

Ziebeläskees (Quark)

Ziebeläsgaggela
(Ganz kleines Ei, als ob es von einem Küken gelegt worden wäre.)

  
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