Brauereigeschichtliche Liste
Diese Seite bedarf dringender ErgänzungenNicht sonderlich sortiert: Fundstücke zur Geschichte Fürther Brauereien. Vieles gibt es noch zu berichten von den vielen kleinen Braustätten der alten Zeit: von weißem und braunem Malz, vom Rotbier, vom Kristall-Palast und vom Fürther "Prater". Es ist gewiss eine gute Idee, derlei im Wiki-Projekt "FürthWiki" zu hinterlegen: http://wiki.faerdd.com
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Name |
Adresse |
gegr. |
Ende |
Säle und Keller |
Bemerkung |
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Berg Bräu |
ab 1883 Schwand / Wolfsschlucht |
1977 (Patrizier AG) |
Ochs'scher Garten, Erlangerstr. |
1938 durch Arisierung Besitzerwechsel. |
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Evora & Meyer |
Erlanger Str |
1878 |
1966 |
Sommerkeller mit 6000 Plätzen in der Erlanger Str. |
später Brauhaus Nürnberg AG |
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Geismann |
Bäumenstraße |
1722 |
1967 mit Humbser zusammengelegt, 1971 an Patrizier AG |
Geismannsaal; |
gegründet von Fam. Lederer, seit 1860 an Fam. Geismann, 1884 Starkbier eingeführt, das später Poculator hieß. |
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Grüner |
Gartenstr. (linke Seite) |
1860 |
1972 an Patrizier AG |
Vorm. Brauerei Martin Reiter (1816), gegr. 1709? Brauereigebäude abgebrochen, heute Altenheim |
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Humbser |
Bäumenstr. Ecke Hallstr. |
1600 |
1972 Patrizier AG |
Sudhaus erb. 1911; |
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Mailänder |
Bäumenstr. / Hallstr. |
1862 |
1862 gründete Wolf Wilhelm Mailaender (1820-1871) durch Ankauf der Brauereien Stengel an der Weinstraße (heute Rudolf-Breitscheid-Straße) und Timmich an der Baeumenstraße die Brauerei Mailaender. |
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Ottmann |
1863 |
1867 an Geismann |
Meierskeller |
1868 Brauerei Gebr.Ottmann |
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Witwe Steinberger |
Lilienstr. 1 |
1868 aufgegeben |
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Seyboth |
Rednitzstr. 17 |
1858 |
1880 |
Johann Adam Seyboth |
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Stengel |
Rud-Breitscheidstr. |
1834 |
ca. 1861 an Mailänder |
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Timmich |
Bäumenstr |
1729 |
ca. 1861 an Mailänder |
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Enser |
Erlanger Str |
1873 |
1878 an Evora & Meyer |
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Gräflich-Pückler-Limburgsche Brauerei |
Burgfarrnbach |
vor 1600 |
1923 an Humbser |
Weißbierbrauerei |
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Pücklersche Weißbierbrauerei II |
Burgfarrnbach |
1951 |
1983 |
heute an der Stelle Altenwohnstift |
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Dornbräu Vach |
Vach |
1873 |
Familienbesitz |
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Weißbräu |
Zaunstr. |
1920 |
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Philipp Scheidig |
1834 |
1862 Brauerei Stengel |
1876 Brauerei Philipp Scheidel |
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J. W. W. Engelhardt |
1858 |
1866 Brauerei Chr.Steinberger |
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Eusnersche Brauerei Dorsch |
1858 |
1873 Brauerei Johann Adam Seyboth |
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Brauerei Genossenschaft Fürth eGmbH |
1902 |
1911 |
Quelle: Klaus Ehm |
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Anton Stiegler |
Stadeln |
1870 |
1870 Brauerei Adam Hoernlein |
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Farrnbacher Weißbierbrauerei |
Burgfarrnbach |
1929 |
1959 |
1929 gegründet |
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Bruder Bräu Fürth |
Flexdorfer Str. 31 a |
1993 |
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Brauerei Zirndorf |
Zirndorf |
1674 |
Bierbrauerei Dr. Narr 1674 Quelle: Klaus Ehm |
1813 wurde in Fürth ein Malz- und Bieraufschlag eingeführt. Diese indirekte Steuer ermöglichte den Bau des Rathauses und des Krankenhauses an der Schwabacher Straße
Im 19. Jahrhundert gründete Siegmund von Tucher die bekannte Tucher Brauerei. Gehört heute zu Brau und Bunnen, die in der Radeberger Gruppe aufgegangen ist, die zur Oetker Gruppe gehört
Der Grüner Bräu Keller wurde zwischen den Jahren 1866 und 1872 im weichen Sandstein angelegt. Er diente der Grüner Brauerei als Lager für Bier in Holzfässern sowie zur Lagerung von Eis, bevor künstlich Kälte erzeugt werden konnte. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Anlage umgebaut und als Luftschutzkeller genutzt. Eine spätere Nutzung als Notkrankenhaus im Zeitalter des Atomkrieges war geplant, wurde jedoch auf Grund der politischen Entwicklungen verworfen Die ehemaligen Grüner-Bräu-Kelleranlagen (1872 erstmals erwähnt) wurden zur natürlichen Bier-Kühlung angelegt und dienten im 2. Weltkrieg als Luftschutzanlage für bis zu 2.000 Personen. Die weit verzweigten Felsengänge liegen bis zu 12 Meter unter der Erde. Ein spannender Ausflug in die Fürther Unterwelt mit interessanten Geschichten über Entstehung und Unterhalt.