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Neue Fürther Hütte


Fürther Hütte 2201 m. /Hohe Tauern/Venedigergruppe
Gipfel: Larmkogel 3017m

Kurzbericht 2004


2.-4. Juli 2004.
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Mit dem "Bus" vom Hans bis zur Materialseilbahn. Grauverhangen alles im langen Tal. Durch die beschlagenen Scheiben ein Blick nach draußen. Sturzwasserfälle, kräfitges Grün und Kühe mit Glupschaugen auf dem Weg. Dann der Anstieg. Es ist ein wenig nass. Schneefelder, rutschiges Gestein. Nach 1 1/2 Stunden sind wir oben. Begrüßungsschnaps von der Hüttenwirtin. Herzliches Hallo und warm geheizte Stube. Schön.
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Am nächsten Tag Sonne. Um sechs auf den Beinen. Nach dem Frühstück Blick ins Tal und strahlende Schneefelder um uns herum. Ein Blick auf den Larmkogel - dahinauf soll's gehen.

Ein wenig ungewohnt das Laufen in Schneefeldern. Steinwege wären mir lieber, meine ich. Aber diese Meinung wird sich ändern. Bei 2800 m Pause. Jetzt kommt nur noch Schnee bis zur Scharte, wie's danach weitergeht, weiß keiner, sagt Werner. Wir beschließen zurückzugehen.

Abstieg mit Fun-Effekt: rutschen im Schneefeld. Die Schuhe sind klitschnass, aber bei dem Spaß denkt man nicht dran. Werner macht vor, wie's geht, wenn man hinfällt. Meine Angst verschwindet mit jedem Schritt und Rutsch.

Nachmittags wieder auf der Hütte. In der Sonne sitzen, den Wilden Kaiser als Fernpanorama, ein paar Seidla gezischt, Sonnenbrand gepflegt, danach Siesta und ein gemütlicher Hüttenabend mit Gesang und einer Gruppe Frauen, die gerade Wellness-Trainerinnen geworden sind. Ich fühle mich auch so pudelwohl.
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Sonntag um 10 ist Abstieg. Kurz unter der Baumgrenze: Eine Brücke muss gedreht werden. Werner haut sich den Finger kaputt, Jörg watet druchs eiskalte Nass und blutet am Oberschenkel. Auf dem Weg immer wieder das magische Blau des Enzian. Hab ich noch nie so wahrgenommen.
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Der lange Weg durchs Tal von der Materialseilbahn bis nach Hollersbach zieht sich; von Schönheit zu Schönheit. Aber es gilt: entweder du läufst oder du schaust. Am Schluss ein Bachlehrpfad am wilden Bach entlang. Es töst und zischt, dass es eine Freude ist. Plötzlich kehrt Stille ein; aus dem Wildbach ist ein flacher ruhiger See in hellem Türkis geworden. Ein bisserl abgelatscht landen wir in Hollersbach. Blick zurück: "Wir kommen wieder - ganz bald!"

Taladresse:
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