Kaspressknödelsuppen
Kaspressknödel sind urbayerisch (meinen Bayern), sind urtirolerisch (meinen Tiroler). Egal. Sie schmecken so super, dass man sie international essen kann. Mir persönlich sind sie am liebsten in einer sehr guten Brühe. Es geht aber auch als Hauptgericht. Wichtig ist die Qualität vom Käse - je bergkäsiger, je besser. Das muss man mehrfach variiert probieren. Diese Knödel fordern einen geradezu dazu auf, seine eigene Mischung zu finden.
4 Semmeln, 1/4 Liter Milch, 2-3 Eier, 300-600 g Berg-Käse, 1 Zwiebel
Ggf. kann man auch noch eine geriebene Kartoffel mit unterrüren.
Gewürze
Salz und Pfeffer sowieso
Schnittlauch, Petersilie,
Wer's mag, je nach dem: Kümmel, Muskat, Majoran
Den Käse fein reiben. Semmeln in Milch einweichen. Ausdrücken. Mit den Eiern, den angeschwitzten Zwiebelwürfeln, den Gewürzen und dem Käse mit den Händen vermengen. Kleine Klöße daraus formen und selbige leicht platt machen. In der Pfanne in fett ausbacken.
Einen Teller mit guter fetter Brühe* füllen, ein bis zwei heiße Kaspressknödel hineingeben, mit ein wenig Schnittlauch und Petersilie garnieren.
Dazu passt frischer Salat, ein Stück duftendes Bauernbrot oder mal Speckkrautsalat.
Schmeckt hervorragend auf der Neuen Fürther Hütte - wenn Gabi Lust und Zeit hat.
* Wer jetzt eine Fertigbrühe auspackt und erhitzt, kann selber in den Suppentopf hüpfen. Sowas macht man nicht! Man koche sich gefälligst auf Vorrat eine sogenannte "Kraftbouillon"!