Was beim Bier gesund ist



bier-engel
Krebsvorbeugung
Das im Hopfen enthaltene Xanthohumol hilft in der menschlichen Ernährung einen hohen Cholesterinspiegel, Herzerkrankungen, Krebs und Alzheimer zu verhindern. Das Xanthohumol im Hopfen wirkt stärker als die bisher gefundenen Anti-Oxidantien im Wein, grünem Tee und Sojaprodukten.

Bier regt den Appetit an
Bier an sich macht nicht dick, denn es enthält weniger Kalorien als Joghurt oder Apfelsaft. Bier regt allerdings den Appetit an. Fett macht nur der Schweinebraten, den man zum Bier heißhungrig verschlingt oder das Knabberzeug triefend von billigem Fett.

Bier schützt vor Magenerkrankungen
Der Magenkeim Helicobacter pylori siedelt sich am liebsten bei Menschen an, die keinen Alkohol trinken.

Mineralstoffe
Bier enthält die Mineralstoffe Magnesium und Kalium. Magnesium unterstützt die Muskeltätigkeit und die Reizübertragung der Nerven. Kalium ist wichtig für Herz- und Muskelfunktionen, spielt bei der Wasserausscheidung aus dem Körper eine wichtige Rolle und sorgt so für die Regulierung des Blutdrucks.

Natrium und Kalzium sind im Bier kaum zu finden. Eine Kombination von Kalzium-Armut und Magnesium-Reichtum beugt jedoch - heißt es - Herzerkrankungen sowie Gallen- und Nierensteinen vor.

Die Sendung "Sprechstunde" im Bayerischen Fernsehen dazu:
"Rotwein hat circa 500 bekannte Inhaltstoffe, im Tee sollen mindestens 700 Substanzen vorhanden sein, im Kaffee sogar 800. Spitzenreiter ist das Bier mit über 8.000 nachgewiesenen Inhaltstoffen, deren Wirkung auf den Menschen zum Teil erforscht wurde. Herzschützend, wassertreibend oder stoffwechselanregend sollen sie wirken und zahlreiche Veröffentlichungen wollen dies belegen.

In der Forschungsabteilung des Instituts für Brauwesen an der Universität Weihenstephan wird bis heute der Frage nach den Substanzen im Bier nachgegangen. Bisher wurden im Bier beispielsweise lebensnotwendige Vitamine wie Niacin, Riboflavin, Pyrodoxin und Folsäure entdeckt.
Pyrodoxin, das so genannte B6, soll Schutz vor Herz-/Kreislauferkrankungen bieten. Auch Folsäure soll dazu beitragen und noch dazu ein Abwehrstoff gegen einige Krebsformen sein.

Den natürlichen Verbindungen aus dem Hopfen wird eine herzstärkende Wirkung nachgesagt und sie sollen gegen Osteoporose präventiv wirken.
Neueste Forschungen der Universität Weihenstephan untersuchen oxidationshemmende Stoffe im Bier. Diese sollen vor allem gegen bestimmte Krebsarten wirken wie beispielsweise des Magen-Darmtraktes, des Brustkrebses und Schilddrüsenkrebses. Die Forschungsarbeiten sind jedoch noch nicht abgeschlossen.

Mehr lesen: www.br-online.de/umwelt-gesundheit/sprechstunde/200209/st20020917.shtml