Pommelsbrunn > Heuchling > Bürtel > Etzelwang

In Pommelsbrunn aus der S1 aussteigen und in den Ort hinein. Im Ort an der Kirche vorbei immer geradeaus aus Pommelsbrunn hinaus und den steil den Berg hinauf. Unsere Markierung ist das Gelbe Kreuz. Schöner Wald, Quelle. Seltener und giftiger Seidelbast blüht am Wege.

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Der Gelbkreuz-Weg bringt uns via Appelsberg bis nach Heuchling. Zum Einkehren finden wir dort "Zum Schwarzen Brand", ein Gasthaus das nur noch an ungeraden Wochenenden offen hat. Aber es lohnt sich einen solchen Tag zu wählen. Weiter geht es mit dem Gelben Kreuz nach Bürtel. Dort begegnet uns die nächste Markierung: der Grün-Strich-Weg. Dieser Weg führt nach Neutras.
Von hier aus mit dem Blaupunkt in einer knappen Stunde nach Etzelwang (siehe unten).

Hohenstadt > Eschenbach > Fischbrunn > Hirschbach > Etzelwang

(gut 15 km) Mit der R4 nach Hohenstadt. Nun geht's nach Eschenbach auf dem Grün-Strich-Weg. Kurz vor Eschenbach können wir auf den "Eichhörnchenweg" rechts abbiegend in den Ort gehen. Im Ort brauchen wir den Gelb-Strich-Weg nach Fischbrunn (Einkehrmöglichkeit zum Beispiel in "Zum Hirschbachtal") und weiter auf einem schönen Waldweg nach Hirschbach. Ein Talweg. Unterwegs geht es mal rechts hoch zum Norissteig, doch das ist eine andere Tour. In Hirschbach ist Pause. Es gibt mehrere Einkehrmöglichkeiten.
In Hirschbach müssen wir hinauf. Der Gelb-Kreuz-Weg geht nach Bürtel. Dies ist eine Weile unser Weg. Nach dem Anstieg geht es durch ein weites Tal, wieder durch Wald, bis wir Schilder zum Hohenglücksteig sehen.

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Vor uns macht der Weg im Freien eine große Rechtskurve. Hinter uns sehen wir Kletterfelsen. Nun aufpassen. In dieser Kurve geht, schwer zu erspähen, plötzlich der Blau-Punkt-Weg am Waldrand nach links. Dem folgen wir. Und zwar durch Neutras hindurch. Wenn der Blau-Punkt-Weg nach links in den Wald hochgeht, wandern wir geradeaus mit dem Grünen Punkt. Wir kommen so zur DAV Hütte der Sektion Röthenbach. Dort den Ausblick genießen und dem Blau-Strich folgen, bis hinunter an die Straße nach Lehenhammer. Gegenüber geht der Rotpunkt wieder leicht hinauf auf die Anhöhe. Nun interessieren uns keine Punkte und Striche mehr. Wir gehen soweit auf dem Feldweg, bis rechts ein gepflasterter Weg hinunter führt. So gelangen wir nach Penzenhof, vorbei am Schild Richtung Skilift, der asphaltierte Weg geht unter der Bahn hindurch und wir wollen dann links abbiegen Richtung Etzelwang. Bevor der Radweg nochmals unter der Bahn hindurch will, geht rechts ein Pfad in den Wald. Er führt uns schnurstracks zum Felsenkeller Etzelwang.

Hartmannshof > Deinsdorf > Neutras > Etzelwang

(ca. 11 km) In Hartmannshof entsteigen wir der S1 oder dem RE 3, gehen zur Bahnschranke und folgen dem Grün-Punkt-Weg aufwärts durch den Sebalder Steinbruchwerke Richtung Hunas (Ausgrabungsstätte vorgeschichtlicher Knochen etc.) In Hunas rechts abbiegen und auf der Straße nach Deinsdorf. Dort finden wir den Fritzenwirt und ein Feminarhaus. Im Ort rechts halten und am Ortsausgang links leicht hoch weiter auf dem Grünpunkt. Schöner Wald mit ehrwürdigen Buchen und einem schönen weitgebogenen Feldweg bringt uns schließlich zur DAV-Hütte Sektion Röthenbach.

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Immer weiter dem Grünen Punkt folgen und wir kommen, am Ende nach einer kurzen Anhöhe, vor Neutras heraus. Dort führt der Blau-Punkt-Weg rechts in den Wald. (Wer unbedingt eine Pause braucht, kann in Neutras einkehren.) Der Blaqupunktweg ist voller Überraschungen. Mal schmaler Pfad, mal weicher Waldweg. Und ein kurzes Stück Straße. (Hier muss man aufpassen: rechts der Straße folgen und dann links abbiegend in den Wald hinein.) Der Weg schlägt, kurz vor einem breiten Landwirtschaftsweg einen Haken nach links und dann nochmal urplötzlich nach rechts. Schließlich endet er und gibt den Blick frei auf das letzte Stück Landstraße nach Etzelwang.
Doch das ist nicht unser Weg. Auf dem schon erwähnten breiten Weg biegen wir unmarkiert nach rechts ab und dann beim ersten Feldweg links hinauf. Oben eröffnet sich ein weiter Blick auf Etzelwang linkerhand und vor uns die Bergkette bei Etzelwang (Brennberg mit Skiabfahrt).

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Vor uns führt ein gepflasterter Weg hinunter. Unten angekommen zeigt ein Wegweiser zum (österreichisch geschriebenen) "Schilift". Dort geht's lang, unter der Bahn hindurch, dann links an der Rückseite des Campingplatzes lang. Rechts erkennen wir - am oberen Punkt der Weg-Welle - einen Pfad. Der bringt uns zum Felsenkeller Etzelwang. Prost.

Hartmannshof > Lichtenegg > Haunritz > Etzelwang

(ca. 14 km) Mit der S1 oder der R4 nach Hartmannshof. Ab Bahnhof vor zur Hauptstraße, dort schräg links gegenüber in die Sackgasse (Grüner Punkt) und leicht aufwärts Hasrtmannshof verlassen. Nach den letzten Häusern macht's einen Rechtsschwenk, dann am Wasserwerk vorbei bis zur Weggabelung mit Quelle.

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Dort treffen wir auf den Paul-Pfinzing-Weg (PP), der uns nach Lichtenegg bringen wird. Es geht scharf nach links am Bach entlang, nach dem Wald finden wir Forellenteiche. Ein Stück weiter sind wir in Hauritz. Dort geht es kräftig bergan. Am Ende der Bebauung führt ein schmaler Pfad den Wald hoch. Oben geht's im Zickzack nach rechts und scharf nach links an Holzhütten vorbei. Noch ein kurzes Stück bergauf und wir sind auf einer Wiese, wo wir nach links gehen. Wieder durch den Wald und sobald er aufhört, geht es an einer großen Wandertafel nach links. Noch mal Wald. Ein Stück breiterer Weg. Dann plötzlich nach links, die "33" ist dazugekommen. Ein Stück den Pfad hinauf und wir sind unterhalb der Burgruine Lichtenegg. Ein handgemachter Wegweiser führt uns auf die Ruine mit sagenhaftem Ausblick. Die Ruine im Rücken nach links wenden und wir landen im Biergarten vom Alten Schloßwirt. PAUSE!

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Dann geht es mit dem Blau-Kreis-Weg weiter und schließlich hinunter nach Haunritz. Wir kommen an Lamas und Alpakas vorbei. Auf der Dorfstraße nach rechts und Obacht geben. Nun brauchen den Grün-Punkt-Weg, der unauffällig am Dorfende nach links weggeht (Tempo-50-Schild). Nun geht's, was wir steil bergab gehabt haben, wieder hinauf. Oben liegen ein paar Häuser: Hellberg. Von dort führt uns der Weg durch den Wald hinunter zur B14. Auf der gegenüberliegenden Seite folgen wir nun dem Blau-Punkt-Weg, der uns nach einem Anstieg nach Ernhüll bringt. Links-rechts durch Ernhüll hindurch und kurz hinter den letzten Häusern nach rechts auf den 6er-Weg abbiegen. Nach einer Weile Wald und Flur kommen wir an einen Querweg, wo das rote Kreuz zu uns stößt. Wir gehen nach rechts, vorbei an der alten Sprungschanze und dem Skilift. Und nun der "6" weiter folgend die Abfahrt hinunter. Unten auf dem asphaltiertem Radweg angekommen, nach rechts auf der Rückseite des Campingplatzes vorbei. Nun aufpassen. Der Weg macht eine Welle aufwärts. An der höchsten Stelle geht ein winziger unscheinbarer Pfad in den Wald. Mit der richten Spürnase folgen wir ihm und landen punktgenau am Felsenkeller Etzelwang.

Vorra > Neuhaus

(ca. 12 km) Vorra-Bahnhof erreichen wir mit der R3 ab Nürnberg. Nun erstmal in den Ort laufen. Grauenvoller Anblick sind die großen schönen Gasthöfe, allesamt verwaist, geschlossen und dem Verrotten anheim gegeben. Ein Gefühl der Ungastlichkeit schlägt einem entgegen.

An der Kirche neben einem der ehemaligen Gasthäuser finden wir den Grün-Strich-Weg, der zuerst parallel zum Tal läuft, dann aber steil ansteigt. Nach dem Unterqueren der Hochspannungsleitung Obacht geben! Der Weg ist durch Baumfällarbeiten nicht immer gut zu sehen. Der Rot-Punkt kommt. Es geht nach links und nun mit dem Roten Punkt nach Großmeinfeld. Hier erste Einkehrmöglichkeit in der Schmiede. Vor allem die hausgemachten Kuchen sollen legendär sein.

Von Großmeinfeld mit dem Roten-Punkt weiter bis nach Hartenstein. Gleich zum Ortsbeginn ein Hinweis: Burgblick. Eine gute Einkehrmöglichkeit. In der Mitte des Ortes findet sich auch noch das Lamm zum Pausieren. Wir gehen durch Hartenstein durch und finden am anderen Ende die Markierung Blauer-Punkt. Das ist unser Weg, der über die Petershöhle nach Engenthal führt. Wem der steile Anstieg zur Höhle und auf dem schmalen Pfad an den Felsen entlang zu riskant ist, kann hier die Winterweg-Variante wählen.

Von dort aus weiter mit dem Blau-Punkt nach Finstermühle und schließlich nach Neuhaus hinein. Das ist der langweiligste Part unserer Wanderung.
Belohnung verdient: Kommunbräu. Wo der weißblaue Stern hängt, kehre man ein.

Rückfahrt wieder mit der R3, in der schnellen Version Regionalexpress (gern mal überfüllt) oder schön langsam mit der RB.

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Trinkt sich gut: Kommunbräubier in Neuhaus - hier bei Paul Reindl